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KLAVIER - DIGITALPIANO - HOME-KEYBOARD                           2011
WO LIEGT DER UNTERSCHIED? 
                                 

DIE ANTWORT IN 2 TEILEN.
TEIL 1

DAS KLAVIER/DAS DIGITALPIANO

Das Klavier ist ein akkustisches Instrument.
Das Digitalpiano ist eine elektronische Kopie des Klaviers.

Beide Instrumente werden gleich gespielt.
Melodie, Bass, Rhythmik und Gegenmelodie in 2 Hände verteilt mit Pedal.
(weitere Infos weiter unten im Detail)

Linke und rechte Hand ergänzen sich in Bass- Begleit- und Melodiestimmen.
Der/die Pianist/in ist Meister/in über Harmonie, Taktgefühl, Tempo, Stilistik
und Artikulation. 

Bemerkung: schwergängige Tastatur im Verhältnis zum Keyboard.


DAS KEYBOARD 
Es ist das abwechslungsreichere Instrument der beiden genannten Instrumente.
Das Keyboard klingt wie eine ganze Band bezw. ein ganzes  Orchester. Es
verfügt über viele Begleitvariationen verschiedener Musikstile wie: Traditional,
Filmmusik, Klassik, Latin, Beat, Rock,
Disco, Funk, House, Schlager, oder Volksmusik.

Die schwarzen sowie die weissen Tasten sind gleich. DieTastatur sieht im ersten
Moment gleich aus wie beim Klavier/Digitalpiano, hat aber weniger Tasten (meis-
stens 61 oder 76 Tasten). Die Tasten unterscheiden sich
in der Gewichtung.
Sie
sind leichtgängig.

Das Keyboard wird mit einer anderen Spieltechnik als das Klavier gespielt:
Die linke Hand bedient die Begleitautomatikspielt in Akkorden. Sie steuert die
ganze Band ( Bass, Schlagzeug, Begleitgitarre usw.). Die rechte Hand spielt
die Melodie, einstimmig wie auch mehrstimmig. Weitere Informationen im 2.Teil.

Bemerkung: leichtgängige Tastatur im Verhältnis zum Klavier
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TEIL2

DAS KLAVIER

Es ist das Älteste und am besten Bekannteste dieser 3 genannten Instrumente. 
Ein traditionelles akustisches Instrument, 88 Tasten, aus Holz, Stahl, Filz und
Kunststoff.

Es eignet sich insbesondere für klassische Musik. E
in Pflichtinstrument für den
anspruchsvollen
Spieler der E-Musik (Ernste Musik) der vergangenen Epochen.
aber auch sehr
gut für alle anderen Musikstile.

Plus: 
- sehr dynamisch spielbar, voller, intensiver und warmer Klang.
- Lange Lebensdauer. Ein gutes Klavier kann ein Instrument fürs Leben sein.
  Ein wirklich gutes Klavier kostet schnell CHF 10'000.- und mehr)

Minus:
- Mann kann in einer Wohnung nicht zu allen Tageszeiten üben.
- Die Luftfeuchtigkeit und Zimmertemperatur sollte immer konstant gehalten
  werden.
- Es besitzt viele mechanische Teile, dadurch eher anfällig auf Probleme.
- Es muss mindestens 1x pro Jahr frisch gestimmt werden und eine regel-
  mässige Wartung ist notwendig.

- Hohes Gewicht.


DAS DIGITALPIANO

Es ist ein elektrisches Tasteninstrument mit 88 Tasten. Sozusagen eine Kopie
eines Klaviers in Klang und Tastatur. Es eignet sich für alle Musikarten.

Plus:
- Günstiger Anschaffungspreis
- Üben und spielen zu allen Tages- und Nachtzeiten mit Kopfhörer möglich.
- Muss nie gestimmt werden.
- Braucht kein Serviceunterhalt.
- Enthält nebenbei auch andere Klänge wie
Cembalo, Streichinstrumente,
 
Kirchenorgel, Jazzorgel, Elektro-Piano Fender Rhodes und Wurlitzer, Bass und
  Xylophon.

- Relativ leicht, es gibt transportable Modelle schon um die 22Kg.

Minus:
- nicht so differenziert und dynamisch spielbar wie ein akkustisches Instrument.


DAS KEYBOARD
 

Das Keyboard ist ein Allrounder unter den Tasteninstrumenten mit meisst
61Tasten und eingebauten Lautsprechern. (Profi-Instrumente besitzen meis-
stens 76/88Tasten und haben in den meissten Fällen keine Lautsprecher). 

Das Keyboard beinhaltet wie schon erwähnt ein ganzes Orchester und
verschiedene Musikrhythmen. Man kann darauf so ziemlich alle Instrumente
die es gibt nachamen. Von der traditionellen Panflöte, Geige zur elektrischen
 Gitarre, von der Handharmonika bis zum abgefahrensten Synthesizersound,
je nach Musikrichtung. So lernt man die verschiedenen Musikstile, wie
auch die Musikinstrumente und Ihre Spielarten kennen.

Meine Erfahrung im Keyboardunterricht: Das Keyboard wird oft falsch unter-
richtet. Pianisten/innen erteilen oft nur Klavierunterricht auf dem Keyboard,
da Sie meisstens
nur wenig bis keine Erfahrung im Umgang mit Keyboards und
ihrer Technik besitzen. Ich finde es sehr schade, denn gerade dadurch
werden im Unterricht weder
technisches Verständnis, noch Arbeiten mit
der
Begleitautomatik oder Rhythmik vermittelt.

Das Notenblatt eines Keyboardspielers besteht aus nur einer Notenlinie
(die Melodielinie) mit zusätzlichen Akkordsymbolen.
Dadurch ist das Key-
boardspiel viel einfacher zu erlernen. Aber nicht vergessen, wenn man
die Rhythmen dazu lernen muss und somit auch immer an den Takt
gebunden ist, ist es auch nicht zu leicht ;-)

Positiv: 
- Schnelleres Erlernen eines Musikstücks mit weniger Aufwand als bei
  der Pianotechnik. 
- Vielfältig im Sound und Stil. 
- auch transportable Geräte erhältlich.

Negativ:
- Auseinandersetzung mit der Technik (Sprich viele Funktionen müssen
  erlernt werden.)

Nun hoffe ich Ihnen hiermit ein wenig Überblick geschaffen zu haben.
Anregungen und Kritik zu diesem Bericht nehme ich gerne entgegen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


 KONTAKT


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